TSY Gruppen - Körperorientierte Traumatherapie Traumasensitives Yoga

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TSY Gruppen

„Die Reaktionen auf Bedrohung und ihre begleitenden physischen und psychischen Schmerzen sind ein fundamentaler Überlebensaspekt. Die Suche nach Sicherheit ist essenziell, um dem Individuum Gelegenheit zur Erholung zu geben und die physischen und emotionalen Traumata zu heilen, die aus dem Gefühl der Gefahr entstanden sind."
Fogel, A.



Ein Trauma geschieht nicht im Geist oder im Körper – es wirkt auf Ihr gesamtes Sein. Da die Trigger häufig im eigenen Inneren zu finden sind, fühlen Sie sich von Emotionen und Empfindungen überschwemmt oder auch taub und abgeschnitten. Ihr Körper reagiert, als würde die Gefahr weiterbestehen – der Körper ist kein sicherer Ort. Traumasensitives Yoga (TSY) als Element einer umfassenden, sanften Traumatherapie ist ein körperorientierter Ansatz, der die Weisheit von Geist und Körper zur Heilung von Traumata nutzt. Die achtsame und behutsame Yogapraxis hilft, das Körpergewahrsein wieder zu gewinnen, im Hier und Jetzt zu sein und zu beobachten, ohne zu reagieren, eine Grundvoraussetzung, um sich den traumatischen Erinnerungen stellen zu können. Bewusst ausgeführte Haltungen (Asanas) und Atemübungen (Pranayama) regulieren das Nervensystem und helfen den Teilnehmenden, sich geerdeter, stärker und ruhiger zu fühlen und auf diese Weise mehr Kontrolle über ihre Gedanken, Emotionen und Körperreaktionen zu erlangen.  

Beispielbilder für TSY-Asanas =>

Beispiel TSY-Abfolge =>

Statements von Teilnehmerinnen:

„Im Gruppensetting habe ich trotz des Stresses die Erfahrung machen können, wie stark gemeinsames „Tun" in sicherem Rahmen und ohne den Druck, auf ein bestimmtes Ziel hin arbeiten zu müssen, verbindet. Ich kann mich nicht erinnern, mich jemals einer Gruppe zugehörig und mich akzeptiert gefühlt zu haben. Yoga zu machen, bedeutete für mich einen sicheren Boden zu bekommen und einen Platz in einer Gruppe, die mich nicht überfordert."

„Trotzdem die Gruppe klein ist, machte es mir Mühe, mich zu entspannen, aber es war auch toll, gemeinsam lachen zu können. Ich war froh, dass jeder mit sich beschäftigt ist und ich mich nicht beobachtet fühlte, auch nicht von der Kursleitung. Es ist mit der Zeit einfacher geworden, in der Gruppe zu sein."


 
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